Akupunktur

Oben sehen Sie Fotos von meinem Studienaufenthalt in Peking, China 1999 bzw. aus meiner Ordination. Die Aufnahmen zeigen Eindrücke von meiner praktischen Tätikkeit in Guan men Hospital und mich auf der "Großen Mauer".

 

Die Akupunktur ist Teil eines traditionellen chinesischen, ganzheitlichen Konzeptes von Gesundheit und Krankheit und ist eng verbunden mit der Philosophie und Kultur Chinas.

 

Die universelle Lebenskraft Qi bildet die Basis der chinesischen Naturbeschreibung und damit auch der Medizin. Mit "Energie" ist dieser Begriff nur sehr unzureichend übersetzt, denn Qi geht über unsere westliche, eher physikalisch geprägte Energievorstellung weit hinaus. Im menschlichen Körper sammelt sich Qi in den Organen, deren Funktionen es hervorbringt. Qi ist fließend, ständig in Bewegung und bewirkt Veränderungen. Jede Verlangsamung oder Stagnation des Fließens bedeutet Störung der Lebensvorgänge.

 

Die Yin-Yang-Lehre ordnet die Gegebenheiten der Natur den polaren Kräften Yin und Yang ("Jin" und "Jang" gesprochen) zu. Im dynamischen Wechselspiel ergänzen sich Yin und Yang in unaufhörlichen Prozessen der Wandlung und führen zur Harmonie der Ganzheit. Gerade in der Medizin ist dieses polare System bei der Beschreibung von Lebensvorgängen im menschlichen Körper und deren Störungen von großer Bedeutung.


Die Lehre von den Fünf Grundelementen oder Wandlungsphasen (chin. wu xing) ordnet die physischen Phänomene oder Abläufe in der Natur in die fünf "Wandlungsphasen" Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser ein, die wiederum in einer engen Wechselbeziehung der gegenseitigen Anregung bzw. Hemmung stehen. Viele medizinische Phänomene und Prozesse - so etwa die Funktion der Organe, Gewebe und Sinnesorgane, der Einfluss von Wetterfaktoren - lassen sich diesen fünf Wandlungsphasen zuordnen.

 

 

Akupunktur-Entspannung.pdf
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© Univ.-Prof. Dr. Harald Zeisler 2017